Sonntag – Werner Hanschmann

Heute ist …

Sonntag

Feiertag

Gottesdienst

Der Predigttext ist die Jahreslosung für 2017:

„Gott spricht: Ich schenke euch eine neues Herz und lege in einen neuen Geist in euch.“ Hesekiel 36,26

Dazu feiern wir das Abendmahl.

Der Gottesdienst startet um 10.00 Uhr! Dann ist Gott da! Er ist pünktlich!

„Ohne Sonntage gibt es nur noch Werktage.“

In der Bibel wird die Ruhe des Sonntags als ein Geschenk Gottes an die Menschen dargestellt. Gott sei Dank, es ist Sonntag! Das Gebot „Du sollst den Feiertag heiligen“ ermutigt dazu, den Alltag am Sonntag abzuschütteln und sich den schönen Dingen des Lebens zuzuwenden.

Sonntag ist nicht „alle Tage“, sondern ein besonderer Tag – für mich selbst, für die Familie, für Freundinnen und Freunde, für Gott und die Gemeinde.

„Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die er geschaffen und gemacht hatte.“ 1. Mose, Kapitel 2, Vers 3

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Gebetsfrühstück

„Aller guten Dinge sind drei“, sagt der Volksmund.

Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber heute geht es zum dritten Mal um das „Miteinander reden“, denn heute ist um 09.00 Uhr im Gemeindezentrum

das Gebetsfrühstück.

Bis 10.30 Uhr ist Zeit für das Frühstück, wie für das gemeinsame Beten.

Kaffee & Brötchen werden gestellt, den Belag soll bitte jede/r selbst mitbringen.

„Aller guten Dinge sind drei“, sagt der Volksmund. Hier trifft es zu!

  1. Wir reden mit Gott

  2. Wir reden miteinander

  3. Wir essen gemeinsam

Herzlich willkommen!

Klöncafe – Werner Hanschmann

Freitag, das ist:

Klöncafezeit!

Von 19-21.30 Uhr laden wir Sie und dich herzlich ins Klöncafe ein.

Miteinander reden sorgt für lebendige Beziehungen. Gestern habe ich das am Beispiel vom Gebet und der Beziehung zu Gott versucht aufzuzeigen. Heute geht es um das Reden von Mensch zu Mensch. Dazu eignet sich das Klöncafe. Dort kann man nicht nur bei Kaffee, oder einer Coke miteinander reden, sondern auch beim miteinander spielen.

kk und das in jedem Alter.

Lukas-Evangelium – Werner Hanschmann

Der Bibelgesprächskreis trifft sich um 10.30 Uhr im Gemeindezentrum. Dort geht es heute und in den nächsten Wochen um Texte aus dem Lukas-Evangelium.

Ich mag dieses Evangelium besonders. Warum? Es hat einige Besonderheiten, die es von den anderen Evangelien unterscheiden.

Lukas zeigt uns Jesus als den, der ein Herz für die Armen, Verachteten und Schwachen hat.

Woran wird das deutlich? Zum Beispiel daran, dass sich das Gleichnis vom „barmherzigen Samaritaner“ nur bei ihm findet. Auch die Geschichten vom „verlorenen Groschen“, „verlorenen Schaf“, wie vom „verlorenen Sohn“ finden sich allein bei ihm. In den Seligpreisungen bei Matthäus heißt es: „Selig, die geistlich arm sind, denn das Himmelreich ist ihrer.“ Bei Lukas steht: „Selig, die Armen, denn ihnen gehört das Himmelreich.“

Lukas lässt uns sehen, dass Jesus sich den Verachteten zuwendet!

Zeit mit Gott – Werner Hanschmann

Einladung auf eine Tasse Tee bei Jesus…

Als Jesus sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten: Meister, wo wohnst du? Und er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und blieben bei ihm. (Johannes 1,38-39)

Unverbindlich vorbeischauen. Keine Schwellenangst haben müssen. Nur mal so schnuppern. Sagen wir mal, auf eine Tasse Tee bei Jesus. Mal sehen, was daraus wird. Möglicherweise eine große Geschichte. Aber das ist nicht von vornherein gesagt. Erstmal ist alles offen.

In einem Dreizeiler („Einladung zu einer Tasse Jasmintee”) beschreibt Reiner Kunze dieses Glück:

„Treten Sie ein, legen Sie ihre / Traurigkeit ab, hier / dürfen Sie schweigen”.

Und zuhören.

Und atemholen.

Immer! – Werner Hanschmann

„Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Dieser Text ist von Dietrich Bonhoeffer. Er hat ihn zum Jahreswechsel 1944/45 geschrieben. Es handelt sich um ein Gedicht, dass er zum Geburtstag seiner Mutter geschrieben hat. Als er das schrieb saß er in Berlin Haft. Bonhoeffer gehörte zum Widerstand gegen Hitler und das NS-Regime.

Gestern hatte ich im Zusammenhang mit der Jahreslosung davon geschrieben, dass wir von Gott etwas erwarten können. Was erwarten wir von ihm? Erwarten wir überhaupt etwas von ihm?

Dietrich Bonhoeffer erwartete, dass Gott bei ihm ist.

Ganz gleich was geschieht, gleich ob es dunkel oder hell, Abend oder Morgen ist, Gott ist da!

Weniger lasst uns nicht erwarten! Gott ist da!

Jahreslosung – Werner Hanschmann

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Hesekiel 36,26 (E)

Von gestern auf heute hat sich etwas verändert. Natürlich, die Jahreszahl am Kalender. Ein neues Jahr hat begonnen!

Alles was lebt verändert sich; doch uns Menschen fallen Veränderungen schwer. In aller Regel wollen wir uns nicht verändern. Es soll alles beim Alten bleiben.

Die Jahreslosung sagt uns zu, dass Gott verändert. Er schenkt ein neues Herz und gibt einen neuen Geist. Gott verändert! Er kann es!
Bei uns muss nicht alles beim Alten bleiben! Neues beginnt!

Die Jahreslosung lässt uns etwas erwarten. Wir können Gottes Handeln erwarten und er handelt an seinen Menschen.