Gehen – Werner Hanschmann

Gestern habe ich angefangen,
heute gehe ich weiter,
einen Schritt, den nächsten Schritt.

Welchen Schritt gehe ich?
Welcher Schritt ist nötig?

Den Schritt zum Telefon
für das erforderliche Gespräch.

Den Schritt zum Arbeitskollegen,
um mich für seine Hilfe zu bedanken.

Den Schritt zum Fernseher,
um ihn auszuschalten.

Den Schritt in die Stille,
um auf Gott zu hören.

Welchen Schritt gehe ich?
Welcher Schritt ist nötig?

Unter https://sonichits.com/video/Clemens_Bittlinger/Schritte_Wagen findet sich das passende Lied.

Übrigens, heute um 18.00 trifft sich die Gemeindeleitung zu einer Sitzung.
Danke an alle, die dafür beten.

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Am Anfang – Werner Hanschmann

Am Anfang
der Woche befinde ich mich.

Am Anfang
das kann so viel bedeuten: Ich bin ein Anfänger, noch nicht weit gekommen, noch nicht fortgeschritten.

das kann aber auch heißen: Ich kann anfangen – neu anfangen – neue Chance.

Am Anfang
schuf Gott steht in der Bibel.
Gott ist auch ein Anfänger, er hat angefangen.

Nein, ich bin nicht Gott,
aber anfangen kann ich auch!

Was werde ich heute anfangen?

14.01.2017 – Werner Hanschmann

Vor wenigen Tagen habe ich in der Tageszeitung die Traueranzeige zum Tod eines Professors gelesen.

Dort stand:

„In Zweifeln hab ich gelebt, nicht unfromm,
In Ungewissheit sterb ich, nicht in Bangen;
Nichtwissen und irren ist Menschenlos
Wesen aller Wesen erbarme dich mein.“

Mich berührt dieser Text und ich finde ihn ehrlich.

In der Bibel wird uns das „Wesen aller Wesen“ vorgestellt.
Es ist der gute Vater im Himmel.
In der Person Jesu Christi zeigt er uns sein Gesicht
und wir können „Vater“ zu ihm sagen.

Jesus sagt: „Wer mich sieht, der sieht den Vater.“

Johannes 14,9b

Meine Zeit – Wolfgang Scholl

In den Nachrichten kommt ein Bericht über den terroristischen Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“. „Wie? Ist das schon zwei Jahre her?“, fragt meine Frau. Ja, zwei Jahre schon. Ich erschrecke. Wie schnell die Zeit vergeht!

Unvermittelt gehen mir einige Zeilen aus einem Lied von Manfred Siebald durch den Kopf:

„Hilflos seh ich wie die Zeit verrinnt.
Stunden, Tage, Jahre gehen hin.
Und ich frag, wo sie geblieben sind.“

Mich ängstigt das manchmal. So viele Jahre hab ich schon gelebt, wie viele Stunden, Tage, Jahre werden mir wohl noch bleiben? So vieles möchte ich gerne noch tun und erleben, – und weiß genau dass das niemals möglich sein wird. Ich lebe doch so gerne! Aber ich habe keinerlei Einfluss auf den Lauf der Zeit.

Wie gut dass mir auch der Refrain des Liedes einfällt, der sich auf Psalm 31 bezieht: „Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhih sein, ruhig sein in dir.“

Wie tröstlich! Gott, mein guter Vater, der mich liebt und von dem ich niemals etwas Schlechtes zu erwarten habe, ist auch der Herr über meine Lebenszeit. Nichts ist dem Zufall überlassen, es gibt kein Schicksal. Meine Zeit steht nicht in den Sternen, sondern liegt in Gottes Hand. Danke, lieber Vater!

12.01.2017 – Werner Hanschmann

Refrain:
Die dem HERRN vertrauen schöpfen neue Kraft.
Sie schwingen sich auf wie ein Vogel,
leicht und getragen vom Wind.
Die dem HERRN vertrauen schöpfen neue Kraft.

1. Willst du resignieren und nicht mehr weitergehen?
Kannst du nur noch Krisen und Schwierigkeiten sehn?
Hast du keinen Mut mehr und fehlt dir jede Kraft?
Glaube fest, dass Gott es mit dir schafft.

2. Hast du keine Freude und keine Hoffnung mehr?
Fühlst du dich zerschlagen? Bist du erschöpft und leer?
Gott ist immer bei dir und lässt dich nicht allein.
Er will dir ein starker Helfer sein.

3. Sieh nicht auf dich selber, sieh vielmehr auf den HERRN
Du wirst es nicht schaffen, doch er ist dir nicht fern.
Schwache will er stärken, den Müden gibt er Kraft.
Sieh doch, wie er neues Leben schafft.

Text: Peter Strauch
Melodie & Satz: Peter Strauch