Amen!

Die Bibel stellt uns Gott als einen lebendigen, persönlichen Gott vor. Er ist kein stummer Götze sondern sucht die Verbindung mit den Menschen. Im Gebet erlaubt er uns, sich ihm zu öffnen, mit ihm zu reden. Dabei sieht er „in unser Herz“. Er weiß, was hinter den Worten steht. Deshalb können wir mit ihm reden, wie es uns ums Herz ist. Die Worte müssen nicht sorgfältig gewählt und grammatikalisch korrekt sein. Andererseits ist es kein Selbstgespräch sondern unser Gegenüber ist der Herr der Welt! Wir möchten Mut machen, das Gespräch mit Gott zu suchen. Vielleicht fällt das Beten anfangs schwer. Werden Sie nicht mutlos. Beten kann man lernen.

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Mittwoch

Mittwoch – die Mitte der Woche – mittendrin

Mittendrin – sind Menschen nicht nur in der Woche.

Mittendrin sind sie in der Arbeit.

Mittendrin sind sie in Beziehungen.

Mittendrin sind sie in Gedanken und Sorgen,

Mittendrin sind sie in Aktivitäten und Vorbereitungen,

Mittendrin sind sie in Begeisterung und tollen Erlebnissen,

Mittendrin sind sie – mittendrin im Leben.

 

Danke, HERR Jesus Christus,

dass ich mittendrin im Leben bin.

Danke, HERR Jesus Christus,

dass du mittendrin bist,

denn Du bist das Leben.

 

Der Psalmbeter sagt: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir (Psalm 139,5).“

Der Beter ist mittendrin – bei dir.

Ein Leib

HERR Jesus Christus,
in deinem Namen sind wir zusammen.
Du bist mitten unter uns.

Lass uns ruhig werden.
Lenke unsere Sinne auf dich.
Lass uns deine Stimme hören.

Wir sind unterschiedliche Menschen –
durch dich gehören wir zusammen.

Wir sind dankbar für alle, die mitarbeiten.
Gib ihnen deinen Geist,
Phantasie, Geduld und
Verständnis füreinander.

Lass das Vertrauen zu dir wachsen,
stärke unsere Hoffnung,
die in Angst und Tod trägt.

Amen!

Der Weg, die Wahrheit, das Leben

Michl Graff

Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

(Johannes 14,5-6)
Im Wallis, zu zweit auf einer langen Tour. Es war spät geworden, und längst war die Lust Mühsal geworden. So kamen wir zu einem Sennhirten, der uns eine Abkürzung zeigte, einen kleinen Hirtensteig. Man müsse freilich schwindelfrei sein!
Der Mann hatte uns nicht zu viel versprochen. Kein Geländer half, und die verrosteten Seile wirkten nicht beruhigend. Da war der Weg. Da war der Abgrund. Da war die Angst. Da war das Vertrauen. Und wir waren beide stiller als sonst und gingen Schritt für Schritt und kamen an.
Wenn ich die Bibel nicht mehr haben dürfte und wenn mir eine Krankheit das Gedächtnis raubte, wollt ich wenigstens dieses Wort behalten, dass Jesus mein Weg ist, meine Wahrheit, mein Leben. Ich wollte nicht wissen, wohin es geht und wie lange es dauern wird und ob wir garantiert ans Ziel kommen. Ich wollte nur am Rand des Abgrunds ihn erkennen, den armseligen, herrlichen Weg. Nicht tanzen wollte ich da, nicht rennen, nicht nebeneinander marschieren, nicht überholen und drängeln wie so oft auf den Straßen dieser Weltzeit. Nur gehen: durch Ihn und mit Ihm und in Ihm.

Freundschaft gibt dem Leben Glanz

Freundschaft ist eines der größten Geschenke,
die ein Mensch empfangen kann.
Freundschaft stiftet eine Bindung,
die mehr umfasst als gemeinsame Ziele,
gemeinsame Interessen
oder eine gemeinsame Vergangenheit zu haben …
Freundschaft heißt beim anderen sein in Freude und Leid,
selbst wenn wir die Freude nicht vergrößern
und das Leid nicht verringern können.
Freundschaft ist eine Einheit der Seele,
die den Adel und die Lauterkeit verleiht zu lieben.
Freundschaft gibt dem ganzen Leben Glanz.
Selig sind alle,
die ihr Leben hingeben für Freunde!
nach Henri Nouwen
Nicht vergessen!
In unserem Gemeindezentrum hat von 19-21.30 Uhr das Klöncafe geöffnet.
Komm auf einen Cafe, oder zum Klönen vorbei!

Irischer Segen

Dass jede Träne, die du weinst,
deine Seele reinwasche von allem Kummer
und du wieder lächeln kannst
trotz aller Sorgen.

Dass jede Gabe,
die Gott dir schenkt,
mit dir wachse und dir dazu diene,
denen Freude zu schenken,
die dich umgeben.

Dass du immer einen Freund hast,
der es wert ist, so zu heißen,
dem du vertrauen kannst.

Dass du immer eine Freundin hast,
die dir hilft, wenn du traurig bist,
die mit dir gemeinsam den Stürmen
des Alltags trotzt.

Dass du in jeder Stunde
Der Freunde und des Schmerzes
die Nähe Gottes glaubst. –

Das ist mein Wunsch für dich
und für alle, die dich mögen.