Weihnachtspsalm

Vor einigen Wochen, zum Beginn der Adventszeit, habe ich euch den „Dezember-Psalm“ von Hanns Dieter Hüsch vorgestellt.
Jetzt möchte ich euch wieder einen Psalm nahe bringen – und wieder ist er von Hanns Dieter Hüsch. Er hat ihm die Überschrift „Weihnachtspsalm“ gegeben.
Ich finde an diesem Psalm prima, dass er die Verhältnisse wieder gerade rückt. Er weist uns auf das unbezahlbare Geschenk hin. Wir aber blicken an Weihnachten häufig nur auf die bezahlbaren Geschenke und meinen die würden Weihnachten ausmachen.
Weit gefehlt!

Herr,
6
Deine Gedanken sind unbezahlbar

Sie sind nicht käuflich
Wir müssen dafür nicht wochenlang sparen
Uns in Schulden stürzen
Wie man sagt

Wir müssen Deine Geschenke nicht verstecken
Oder auf der Hut sein
Dass wir sie vor der Zeit entdecken
Wir müssen damit nicht prunken
Und andere beschämen

Wir können mit leeren Händen zu dir kommen
Und gehen mit vollen Händen
Einem großen Herz und einem reichen Geist
Um in aller Welt zu erzählen
Dass Du uns wohlhabend gemacht
Weil Du uns gut getan
Weil Du uns Deinen Sohn aufs Neue geschenkt
Der uns das Kreuz als Hoffnung zeigt
Das Kreuz als Licht und Stern in aller Finsternis
Die uns umgibt

Jesus Christus, der sich all seiner Gewalt äußert
Niedrig und gering wird
Eines Knechts Gestallt annimmt
Und doch der Schöpfer aller Ding ist
Wer könnte von uns freundlicher sein
Und sich der Liebe wegen allen weltlichen Scheins begeben?

Herr,
Deine Geschenke sind unbezahlbar
Wir danken dir.

 

24.12., 16.00 Uhr: Gottesdienst zum Heiligen Abend

Sei dabei!

Frohe Weihnachten!

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