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Jeden Mittwoch:

  • ein Hinweis zum Leben mit Gott
  • dazu aktuelle News aus der FeG
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Heute ist nicht nur Mittwoch

u-turn

Heute ist Buß – und Bettag!

 

 

Dieser Tag erinnert mich an einen alten Autofahrerwitz.

Der Autofahrer ist mit seinem Wagen auf der Autobahn unterwegs. Im Radio hört er die Verkehrsdurchsagen. Es wird vor einem Geisterfahrer gewarnt und zwar genau auf dem Autobahnabschnitt, den er gerade durchfährt. Der Warnhinweis veranlasst den Fahrer zu der Bemerkung. „Was? Einer? Hunderte!“

 

Der Buß- und Bettag lädt uns ein innezuhalten, zu überlegen: „In welche Richtung bewegt sich mein Leben?“ Das lässt sich auch anders formulieren: „In welche Richtung bewege ich mich?“

Gleichzeitig hat der Buß – und Bettag eine großartige Nachricht parat. Sie lautet: „Es ist nie zu spät umzukehren! Du kannst umkehren!“

Zugegeben, es braucht viel Mut dazu, sich einzugestehen: „Ich bin in der falschen Richtung unterwegs.“ Deshalb ist der Buß – und Bettag kein Tag für Feiglinge. Allerdings ist er der Supermittwoch für alle, die neu anfangen wollen.

 

Jesus sagt:

„Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium (Markus 1,15)!“

 

 

Aus der Gemeinde:

Der Bibelgesprächskreis, um 10.30 Uhr, wie der Hauskreis, um 19.00 Uhr, entfallen heute.

Dafür ist heute

ein GEBETSABEND.

Gestartet wird um 18.00 Uhr mit einem leckeren Abendessen. Danach gibt es eine Andacht und wir beten für unsere Gemeinde, die Stadt und unser Land.

Mit dir wird der Gebetsabend lebendiger!

Amen!

Die Bibel stellt uns Gott als einen lebendigen, persönlichen Gott vor. Er ist kein stummer Götze sondern sucht die Verbindung mit den Menschen. Im Gebet erlaubt er uns, sich ihm zu öffnen, mit ihm zu reden. Dabei sieht er „in unser Herz“. Er weiß, was hinter den Worten steht. Deshalb können wir mit ihm reden, wie es uns ums Herz ist. Die Worte müssen nicht sorgfältig gewählt und grammatikalisch korrekt sein. Andererseits ist es kein Selbstgespräch sondern unser Gegenüber ist der Herr der Welt! Wir möchten Mut machen, das Gespräch mit Gott zu suchen. Vielleicht fällt das Beten anfangs schwer. Werden Sie nicht mutlos. Beten kann man lernen.

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Mittwoch

Mittwoch – die Mitte der Woche – mittendrin

Mittendrin – sind Menschen nicht nur in der Woche.

Mittendrin sind sie in der Arbeit.

Mittendrin sind sie in Beziehungen.

Mittendrin sind sie in Gedanken und Sorgen,

Mittendrin sind sie in Aktivitäten und Vorbereitungen,

Mittendrin sind sie in Begeisterung und tollen Erlebnissen,

Mittendrin sind sie – mittendrin im Leben.

 

Danke, HERR Jesus Christus,

dass ich mittendrin im Leben bin.

Danke, HERR Jesus Christus,

dass du mittendrin bist,

denn Du bist das Leben.

 

Der Psalmbeter sagt: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir (Psalm 139,5).“

Der Beter ist mittendrin – bei dir.

Ein Leib

HERR Jesus Christus,
in deinem Namen sind wir zusammen.
Du bist mitten unter uns.

Lass uns ruhig werden.
Lenke unsere Sinne auf dich.
Lass uns deine Stimme hören.

Wir sind unterschiedliche Menschen –
durch dich gehören wir zusammen.

Wir sind dankbar für alle, die mitarbeiten.
Gib ihnen deinen Geist,
Phantasie, Geduld und
Verständnis füreinander.

Lass das Vertrauen zu dir wachsen,
stärke unsere Hoffnung,
die in Angst und Tod trägt.

Amen!

Der Weg, die Wahrheit, das Leben

Michl Graff

Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

(Johannes 14,5-6)
Im Wallis, zu zweit auf einer langen Tour. Es war spät geworden, und längst war die Lust Mühsal geworden. So kamen wir zu einem Sennhirten, der uns eine Abkürzung zeigte, einen kleinen Hirtensteig. Man müsse freilich schwindelfrei sein!
Der Mann hatte uns nicht zu viel versprochen. Kein Geländer half, und die verrosteten Seile wirkten nicht beruhigend. Da war der Weg. Da war der Abgrund. Da war die Angst. Da war das Vertrauen. Und wir waren beide stiller als sonst und gingen Schritt für Schritt und kamen an.
Wenn ich die Bibel nicht mehr haben dürfte und wenn mir eine Krankheit das Gedächtnis raubte, wollt ich wenigstens dieses Wort behalten, dass Jesus mein Weg ist, meine Wahrheit, mein Leben. Ich wollte nicht wissen, wohin es geht und wie lange es dauern wird und ob wir garantiert ans Ziel kommen. Ich wollte nur am Rand des Abgrunds ihn erkennen, den armseligen, herrlichen Weg. Nicht tanzen wollte ich da, nicht rennen, nicht nebeneinander marschieren, nicht überholen und drängeln wie so oft auf den Straßen dieser Weltzeit. Nur gehen: durch Ihn und mit Ihm und in Ihm.

Freundschaft gibt dem Leben Glanz

Freundschaft ist eines der größten Geschenke,
die ein Mensch empfangen kann.
Freundschaft stiftet eine Bindung,
die mehr umfasst als gemeinsame Ziele,
gemeinsame Interessen
oder eine gemeinsame Vergangenheit zu haben …
Freundschaft heißt beim anderen sein in Freude und Leid,
selbst wenn wir die Freude nicht vergrößern
und das Leid nicht verringern können.
Freundschaft ist eine Einheit der Seele,
die den Adel und die Lauterkeit verleiht zu lieben.
Freundschaft gibt dem ganzen Leben Glanz.
Selig sind alle,
die ihr Leben hingeben für Freunde!
nach Henri Nouwen
Nicht vergessen!
In unserem Gemeindezentrum hat von 19-21.30 Uhr das Klöncafe geöffnet.
Komm auf einen Cafe, oder zum Klönen vorbei!

Irischer Segen

Dass jede Träne, die du weinst,
deine Seele reinwasche von allem Kummer
und du wieder lächeln kannst
trotz aller Sorgen.

Dass jede Gabe,
die Gott dir schenkt,
mit dir wachse und dir dazu diene,
denen Freude zu schenken,
die dich umgeben.

Dass du immer einen Freund hast,
der es wert ist, so zu heißen,
dem du vertrauen kannst.

Dass du immer eine Freundin hast,
die dir hilft, wenn du traurig bist,
die mit dir gemeinsam den Stürmen
des Alltags trotzt.

Dass du in jeder Stunde
Der Freunde und des Schmerzes
die Nähe Gottes glaubst. –

Das ist mein Wunsch für dich
und für alle, die dich mögen.

Lächeln macht schön

Heute trifft sich der Bibelgesprächskreis von 10.30-12.00 Uhr im Gemeindezentrum.
Eine gute Gelegenheit dazu zu kommen!

Menschen geben Geld aus , um schön und gewinnend zu erscheinen.
Schönheitsinstitute arbeiten mit tausend Mitteln,
um die Fassade der Menschen auf Hochglanz zu bringen.
Eine teure Kunst. Auf Zeit!
Denn unerbittlich naht das Verfallsdatum.

Versuche eine neue Methode.
Sie kostet nichts und wirkt trotzdem: freundliches Lächeln.

Warum so viel Geld und so viel Mühe,
wenn du deine ganze Umgebung mit einem Lächeln bezaubern kannst?
Auch wenn deine Nas kurz oder lang, spitz oder platt geraten ist,
wenn du Falten oder Sommersprossen hast, wenn dein Haar grau geworden ist:
Durch Lächeln leuchtet dein Gesicht,
und das macht dich für jeden schön.

Nach Phil Bosmans

Mich selbst anschauen

Überheblich wird ein Mensch immer dann,
wenn er seinen Wert einzig und allein
aus seinem Besitz oder seiner Leitung
und seinem untadeligem Verhalten ableitet.
Und deshalb kann ich mich selbst nur dann wirklich lieben,
wenn ich mich mit meinen hellen und dunklen Seiten sehe.
Die vielen „weißen Westen“ lieben sich nicht,
sie machen sich nur etwas vor.
Sie betrügen sich selbst um alle schwarzen Flecken und Grauzonen.

Ich fordere mich, ohne mich zu überfordern.
Ich habe Mitleid mit mir, aber ich suche auch die innere Stärke,
die das Mitleid hinter sich lassen kann.

Ich glaube, dass es sich lohnt, an mir zu arbeiten und mich zu verändern,
zu reifen oder neu anzufangen.
Ich glaube es, weil ich mich als kostbares Kind Gottes verstehe.

nach Rainer Haak