Ein Leib

HERR Jesus Christus,
in deinem Namen sind wir zusammen.
Du bist mitten unter uns.

Lass uns ruhig werden.
Lenke unsere Sinne auf dich.
Lass uns deine Stimme hören.

Wir sind unterschiedliche Menschen –
durch dich gehören wir zusammen.

Wir sind dankbar für alle, die mitarbeiten.
Gib ihnen deinen Geist,
Phantasie, Geduld und
Verständnis füreinander.

Lass das Vertrauen zu dir wachsen,
stärke unsere Hoffnung,
die in Angst und Tod trägt.

Amen!

Advertisements

Der Weg, die Wahrheit, das Leben

Michl Graff

Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

(Johannes 14,5-6)
Im Wallis, zu zweit auf einer langen Tour. Es war spät geworden, und längst war die Lust Mühsal geworden. So kamen wir zu einem Sennhirten, der uns eine Abkürzung zeigte, einen kleinen Hirtensteig. Man müsse freilich schwindelfrei sein!
Der Mann hatte uns nicht zu viel versprochen. Kein Geländer half, und die verrosteten Seile wirkten nicht beruhigend. Da war der Weg. Da war der Abgrund. Da war die Angst. Da war das Vertrauen. Und wir waren beide stiller als sonst und gingen Schritt für Schritt und kamen an.
Wenn ich die Bibel nicht mehr haben dürfte und wenn mir eine Krankheit das Gedächtnis raubte, wollt ich wenigstens dieses Wort behalten, dass Jesus mein Weg ist, meine Wahrheit, mein Leben. Ich wollte nicht wissen, wohin es geht und wie lange es dauern wird und ob wir garantiert ans Ziel kommen. Ich wollte nur am Rand des Abgrunds ihn erkennen, den armseligen, herrlichen Weg. Nicht tanzen wollte ich da, nicht rennen, nicht nebeneinander marschieren, nicht überholen und drängeln wie so oft auf den Straßen dieser Weltzeit. Nur gehen: durch Ihn und mit Ihm und in Ihm.

Freundschaft gibt dem Leben Glanz

Freundschaft ist eines der größten Geschenke,
die ein Mensch empfangen kann.
Freundschaft stiftet eine Bindung,
die mehr umfasst als gemeinsame Ziele,
gemeinsame Interessen
oder eine gemeinsame Vergangenheit zu haben …
Freundschaft heißt beim anderen sein in Freude und Leid,
selbst wenn wir die Freude nicht vergrößern
und das Leid nicht verringern können.
Freundschaft ist eine Einheit der Seele,
die den Adel und die Lauterkeit verleiht zu lieben.
Freundschaft gibt dem ganzen Leben Glanz.
Selig sind alle,
die ihr Leben hingeben für Freunde!
nach Henri Nouwen
Nicht vergessen!
In unserem Gemeindezentrum hat von 19-21.30 Uhr das Klöncafe geöffnet.
Komm auf einen Cafe, oder zum Klönen vorbei!

Irischer Segen

Dass jede Träne, die du weinst,
deine Seele reinwasche von allem Kummer
und du wieder lächeln kannst
trotz aller Sorgen.

Dass jede Gabe,
die Gott dir schenkt,
mit dir wachse und dir dazu diene,
denen Freude zu schenken,
die dich umgeben.

Dass du immer einen Freund hast,
der es wert ist, so zu heißen,
dem du vertrauen kannst.

Dass du immer eine Freundin hast,
die dir hilft, wenn du traurig bist,
die mit dir gemeinsam den Stürmen
des Alltags trotzt.

Dass du in jeder Stunde
Der Freunde und des Schmerzes
die Nähe Gottes glaubst. –

Das ist mein Wunsch für dich
und für alle, die dich mögen.

Lächeln macht schön

Heute trifft sich der Bibelgesprächskreis von 10.30-12.00 Uhr im Gemeindezentrum.
Eine gute Gelegenheit dazu zu kommen!

Menschen geben Geld aus , um schön und gewinnend zu erscheinen.
Schönheitsinstitute arbeiten mit tausend Mitteln,
um die Fassade der Menschen auf Hochglanz zu bringen.
Eine teure Kunst. Auf Zeit!
Denn unerbittlich naht das Verfallsdatum.

Versuche eine neue Methode.
Sie kostet nichts und wirkt trotzdem: freundliches Lächeln.

Warum so viel Geld und so viel Mühe,
wenn du deine ganze Umgebung mit einem Lächeln bezaubern kannst?
Auch wenn deine Nas kurz oder lang, spitz oder platt geraten ist,
wenn du Falten oder Sommersprossen hast, wenn dein Haar grau geworden ist:
Durch Lächeln leuchtet dein Gesicht,
und das macht dich für jeden schön.

Nach Phil Bosmans

Mich selbst anschauen

Überheblich wird ein Mensch immer dann,
wenn er seinen Wert einzig und allein
aus seinem Besitz oder seiner Leitung
und seinem untadeligem Verhalten ableitet.
Und deshalb kann ich mich selbst nur dann wirklich lieben,
wenn ich mich mit meinen hellen und dunklen Seiten sehe.
Die vielen „weißen Westen“ lieben sich nicht,
sie machen sich nur etwas vor.
Sie betrügen sich selbst um alle schwarzen Flecken und Grauzonen.

Ich fordere mich, ohne mich zu überfordern.
Ich habe Mitleid mit mir, aber ich suche auch die innere Stärke,
die das Mitleid hinter sich lassen kann.

Ich glaube, dass es sich lohnt, an mir zu arbeiten und mich zu verändern,
zu reifen oder neu anzufangen.
Ich glaube es, weil ich mich als kostbares Kind Gottes verstehe.

nach Rainer Haak

Sonntag – Tag des HERRN!

Wessen Tag ist es?
Welchem Herrn, oder welcher Dame gehört der Tag?

Der HERR über diesen Tag bin nicht ich.

Sonntag – Gottesdienst
Gott, der HERR, er dient mir.
Der HERR kommt, um mir zu dienen.
ER kommt, aber bin ich da?

Ich kann da sein
zum Beispiel im Gottesdienst der Freien evangelischen Gemeinde.
Heute, um 10.00 Uhr, zum Thema: „Abendmahlgemeinschaft“.
Dabei geht es um ein Geheimnis – mehr zu diesem Geheimnis –
heute im Gottesdienst!

Gönne dich dir selbst!

Wie lange noch schenkst du allen anderen
deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selbst?
Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht,
wem kann der gut sein?
Denk also daran: Gönne dich dir selbst –
ich sage nicht: Tu es immer!
Ich sage nicht: Tu das oft!
Aber ich sage: Tu es immer wieder einmal.
Sei wie für alle anderen
auch für dich selbst da.

Dieser Text ist von Bernhard von Clairvaux.
Er könnte ihn heute geschrieben haben, so aktuell empfinde ich ihn.
Hat er aber nicht, Bernhard von Clairvaux war ein Abt und Mystiker im Mittelalter,
lebte von 1090 – 1153 n. Chr.

Freitag ist heute!

Freitag ist heute!
Wie das klingt? Frei – tag!

Frei, wer will das nicht sein,
aber bin ich das?

Bin ich nicht gefangen
in unzähligen Verstrickungen?
Gefangen vom Fernseher, PC oder Smartphone,
vom Alkohol, der Langeweile, dem Shoppen,
dem Rechthabenmüssen und der Besserwisserei.
Gefangen von …

Gott stellt sich in der Bibel als der Befreier vor!

Er befreit sein Volk Israel aus der Sklaverei.
Er befreit durch Jesus Christus zu einer Beziehung mit ihm.
Er befreit von der Macht der Sünde nachgeben zu müssen.
Er befreit zu etwas,
wie gesagt zur Beziehung mit ihm,
aber auch zu neuen Beziehungen mit dem Nächsten und mir selbst.
Stichworte dazu:
-Zeit nehmen und geben
-Zuhören
-Vertrauen
-Versöhnen
Das Klöncafe hat heute Abend wieder von 19.00 – 21.30 Uhr geöffnet!

MANCHE SAGEN

MANCHE SAGEN:

Ich denke, also bin ich
…mit Descartes.

Ich arbeite, also bin ich
…im Hamsterrad.

Ich werde „geliked“, also bin ich
…auf Facebook.

Ich werde gemocht, also bin ich
…ähnlich, nur ohne Facebook.

EINE GUTE ALTERNATIVE:

Ich bin von Gott geschaffen,
geliebt und getragen, also bin ich.

Diese Zeilen hat mir ein Freund geschrieben
und dazu gefügt: „Du bist geschaffen, geliebt und getragen – von Gott.
Das steht fest. Ich wünsche dir, dass du dich darüber freuen kannst.“

Das wünsche ich Ihnen und dir!